DR.SIEPER & PARTNER :: Leistungen :: HealOZON
Ozon ist vielen Menschen als schädliches Gas der Atmosphäre bekannt,
welches vor allem in heißen Sommern in der Atmosphäre gebildet wird. Ozon
kann aber auch zum Nutzen der Menschheit eingesetzt werden. Ozon ist ein
farbloses bis blaues Gas mit einem charakteristischen Geruch, das bei einem
Molekulargewicht von 48 schwerer ist als Luft. In einer Konzentration von
0,01 ppm ist es bereits für den Menschen wahrnehmbar. Auf Grund seiner hohen
Reaktivität ist es eines der stärksten Zellgifte und wirkt bakterizid,
fungizid und viruzid, also gegen Bakterien, Pilze und Viren. Experimentell
konnte bewiesen werden, dass hochgradig schädliche Mikroorganismen durch
ozonisiertes Wasser geschädigt werden und die Aktivität von Bakterien zum
Stillstand kommt. Das gleiche gilt auch für Viren und Pilze.
Seit einiger Zeit gibt es mehrere Studien über den Gebrauch des Ozons als
Ozongas, die speziell die Zahn-erhaltung betreffen. So konnte aufgezeigt
werden, dass Ozongas auf einem Bakterienboden die typischen Kariesbakterien
(Streptokokkus mutans und Streptokokkus sobrinus) abtöten.
Beide Bakterien sind im Wesentlichen für die Karies verantwortlich.
In
klinischen Studien konnte auch aufgezeigt werden, dass man Wurzelkaries
mit
Ozongasapplikation zum Stillstand bringen kann.
Ozon
kann gemäß diesen Studien als sehr schonende Behandlungsmethode
gebraucht
werden, um Wurzelkaries zu behandeln. Zu bemerken ist außerdem
noch, dass
die Versiegelungen von Wurzelkaries aber auch von Zahnfissuren
nach einer
Ozonbehandlung wesentlich länger halten als bei nicht mit Ozon
behandelten
Zähnen.
In allen Studien hat sich nach Ozonbehandlung durch Kontrolle die „Kariestiefe“
verringert. Es
gibt inzwischen auch wissenschaftliche Annahmen, dass Ozon bei
Wurzelbehandlungen als Desinfektionsmittel erfolgreich eingesetzt werden
kann, da Ozon auch seltene Bakterienarten sehr wirkungsvoll abtötet.
Klinische Untersuchungen von Schweizer Zahnärzten in der Klinik für
Zahnerhaltung und Kinderzahnmedizin in Bern zeigten sehr positive
Ergebnisse in der Kinderbehandlung. In einem großen Teil der Fälle wurde nur
durch die Ozonbehandlung weiche Karies wieder härter, ohne dass
Fluoridierungsmaßnahmen zusätzlich angewandt wurden. Als wichtigste
Beobachtung war festzustellen, dass die schmerzfreie Kariesbehandlung in 65
%
der Fälle zu einem Angstabbau führte, sodass alle Kinder stress- und
angstfrei zur nächsten Behandlung gekommen sind (Dähnhardt et al 2003).
Schädliche Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet und alle Eltern waren mit
der Behandlung ihrer Kinder sehr zufrieden. Sie würden gegebenenfalls ihre
Kinder wieder mit Ozon behandeln lassen und fast alle Eltern würden auch
keine höheren Kosten scheuen. Viele Kinder wurden mit der Ozonbehandlung von
einer risikobehafteten Prämedikation oder gar einer Vollnarkose bewart. Nach
einigen Sitzungen konnten auch Zähne versorgt werden, die dem Ozon nicht
zugänglich waren.
In jüngerer Zeit gibt es viele interessante und viel versprechende
Forschungsansätze über den Ozoneinsatz in der Zahnmedizin. Möglicherweise
wird es in der Kariestherapie eine deutliche Zunahme an schonenden (nicht
invasiven Eingriffsmöglichkeiten) durch die Ozonbehandlung kommen, anstelle
des herkömmlichen Bohrens.